Ressourcen finden in einer schwierigen Zeit (1)

Nun ist eingetreten, was keiner haben wollte. Der nächste Lockdown beginnt und soll den ganzen November dauern. Viele von uns gehen (wieder) in Kurzarbeit oder verlieren sogar ganz ihren Arbeitsplatz, andere müssen ihre Geschäfte schließen und bangen um ihre Existenz. Und wie es weiter geht, weiß im Moment niemand. Manch einem fällt es da schwer, nicht zu verzweifeln. Doch gerade jetzt ist es wichtig, positiv zu bleiben und sich auf seine Stärken zu besinnen. Ich möchte daher eine kleine Artikelreihe mit Übungen veröffentlichen, die helfen, diese schwere Zeit etwas erträglicher zu machen.

Übung 1: Was hat mich heute zum Lächeln oder sogar zum Lachen gebracht?

In dieser Übung geht es darum, sich bewusst zu machen, dass es schöne Erlebnisse immer noch gibt. Oft sind es Kleinigkeiten, die für uns selbstverständlich sind und die wir gar nicht mehr richtig wahrnehmen oder die wir schnell wieder vergessen, weil wir in Gedanken schon beim nächsten Termin sind, wie z.B. das bunte Herbstlaub, ein lustiges Video, der Anruf einer alten Freundin oder freundliche Worte der Kassiererin im Supermarkt.

Nehmen Sie dazu jeden Abend Zettel und Stift zur Hand und schreiben Sie auf, was Sie tagsüber zum Lächeln oder vielleicht sogar zum Lachen gebracht hat. Anfangs mag es schwer fallen. Sie werden vielleicht lange überlegen müssen. Aber mit der Zeit fällt es Ihnen leichter. Sie werden sogar aufmerksamer durch den Tag gehen und diese kleinen Dinge bewusster wahrnehmen. Und wenn Sie jeden Abend mit diesen schönen Gedanken zu Bett gehen, werden Sie bald besser schlafen und morgens erholter aufstehen.

Lachen ist übrigens gesund

Bereits beim Lächeln wird die Produktion der Stresshormone Cortisol und Adrenalin gehemmt und statt dessen das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet. Anspannung und Stress lassen nach. Wer öfter lächelt oder sogar lacht, fühlt sich also besser.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.