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Ressourcen finden in einer schwierigen Zeit (3)

Dieses Jahr ist für die meisten von uns nervenaufreibend und kräftezehrend. Wir fühlen uns zunehmend ausgelaugt und energielos. Doch wie sieht es wirklich mit unserem Energiehaushalt aus? Wie erschöpft sind wir und können wir etwas dagegen tun? Und wenn ja, was? Die folgende Übung kann Ihnen helfen, diese Fragen zu beantworten. Sie benötigen dafür ein Blatt Papier (am besten DIN A3) und Stifte.

Das Energiefass

  • Zeichnen Sie in der Mitte des Blattes ein Fass und markieren Sie am Rand Ihren gefühlten Energielevel (10%, 25%, 60% etc…).
  • Schreiben Sie auf der linken Seite, was Ihr Fass auffüllen könnte, und auf der rechten, was es leert. Dann überlegen Sie, welche der füllenden Aktivitäten Sie z. Zt. umsetzen können. Gibt es dabei vielleicht Aktivitäten, die Sie mit Ihrem Partner bzw. Ihrer Familie gemeinsam machen können bzw. möchten.
  • Überlegen Sie, welche der Fassleerer Sie eventuell ändern können und wer Ihnen dabei helfen könnte. Akzeptieren Sie aber auch, dass es Energieräuber gibt, die Sie im Moment nicht ändern oder loswerden können.

Ihr Energiefass könnte dann so aussehen:

Achten Sie aber darauf, dass Sie Ihre Energieauffüller Ihrem Energielevel anpassen. Zwingen Sie sich z.B. nicht, etliche Kilometer zu joggen, nur weil es Ihnen bisher immer gut getan hat. Überlegen Sie, ob es Ihnen auch jetzt gut tun würde. Vielleicht wäre ein ruhiger Spaziergang jetzt angebrachter. Oder Sie probieren stattdessen Yoga oder Qigong aus.

Tun Sie immer nur das, was Ihnen Spaß macht und wozu Sie gerade Lust haben. Denn nur dann können Sie dabei Kräfte tanken. Wenn Sie sich erst zu etwas überreden müssen, üben Sie nur zusätzlichen Druck auf sich selber aus und leeren Ihr Fass weiter.

Tun Sie auch nie etwas, nur weil andere sagen, es sei gut. Probieren Sie es aus und sehen Sie, wie es sich für Sie anfühlt. Denn nur das zählt.

Bei Fragen zu dieser Übung hinterlassen Sie gern einen Kommentar oder rufen Sie mich an.